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Ankunftszentrum des Landes auf Patrick-Henry-Village

Verlängerung der Nutzung bis 30. April 2018

Der Heidelberger Gemeinderat hat Ende März 2017 einer Verlängerung der Nutzung von Patrick-Henry-Village durch das Land für ein weiteres Jahr bis 30. April 2018 zugestimmt. Eine entsprechende Vereinbarung hat das Land Mitte Mai unterzeichnet. Vertraglich vereinbart ist die Belegung mit nicht mehr als 1.000 Menschen, in begründeten Notfällen mit bis zu 2.000. Im Gegenzug hat das Land zugesagt, die Stadt Heidelberg beim Ankauf und der städtebaulichen Entwicklung von PHV unterstützen. Ziel ist es, die Kaufverhandlungen mit dem Bund voranzutreiben und sukzessive in die Verfügbarkeit der Fläche zu kommen. Heidelberg braucht das Areal als letzte große Entwicklungsfläche für die Bereiche Wohnen, Wirtschaft und Wissenschaft. Solange das Land das Ankunftszentrum auf PHV betreibt, bleibt die Stadt Heidelberg von der Zuweisung weiterer Flüchtlinge nach dem Königsteiner Schlüssel befreit.

Hintergrund

Das „Patrick Henry Village“ ist eine Konversionsfläche, die für die Entwicklung des Heidelberger Südwestens und der Gesamtstadt die dringend benötigten Wohn- und Entwicklungsflächen bietet. Das Areal soll deshalb in seiner Gesamtheit möglichst schnell einer zukunftsweisenden Nachnutzung zugeführt werden. Die Stadt Heidelberg hat hierzu bereits einen Planungs- und Entwicklungsprozess unter Einbeziehung der Internationalen Bauausstellung „Wissen schafft Stadt“ und der Bürgerschaft gestartet. 

Der Heidelberger Gemeinderat hatte der befristeten Nutzung eines Teils des Geländes und der entsprechenden Räumlichkeiten für ein Notquartier des Landes zur Erstaufnahme von Flüchtlingen aus humanitären Gründen erstmals im November 2014 zugestimmt. Im Dezember 2014 ging das Winternotquartier in Betrieb. Im September 2015 richtete das Land in PHV eine zentrale Registrierungsstelle für Flüchtlinge ein. Das Registrierungszentrum in Patrick-Henry-Village ist vom Land Baden-Württemberg mittlerweile in „Ankunftszentrum“ umbenannt worden. Mit der Umbenennung will das Land dem geänderten Charakter der Einrichtung Rechnung tragen:  Vor Ort werden Menschen auf der Flucht nicht mehr nur registriert. Das Land bietet gemeinsam mit Einrichtungen des Bundes alle notwendigen Verfahrensschritte bis zur Stellung des Asylantrages in der Unterkunft an. Danach werden die Menschen nach einem festgelegten Schlüssel auf die Kommunen im ganzen Land in die sogenannte „vorläufige Unterbringung“ verteilt.

Bei Fragen zum Landesregistrierungs-zentrum Patrick-Henry-Village wenden Sie sich bitte an: 

Regierungspräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 824829-333