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Refugees in Heidelberg
 
Englische Flagge

Unterbringung von Menschen auf der Flucht in Heidelberg

Standort Ziegelhausen

Die ersten beiden Flüchtlingsfamilien in der Anschlussunterbringung sind Enge Juni 2017 in die frisch sanierten Wohnungen in der Kleingemünder Straße 19 und 19/2 im Stadtteil Ziegelhausen eingezogen. Sie stammen aus dem Iran und Syrien und leben bereits seit drei Jahren in Deutschland.

Der gesamte Gebäudekomplex umfasst acht Wohnungen und einen Begegnungsraum in zwei Gebäuden. Eigentümerin ist die Stadt Heidelberg, die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbh Heidelberg (GGH) hat die Gebäude im Auftrag der Stadt saniert. Die Wohnungen bieten Platz für insgesamt 30 Flüchtlinge. Mit dem „Arbeitskreis Flüchtlingspartner“ gibt es wie in anderen Heidelberger Stadtteilen auch in Ziegelhausen eine Initiative, die sich ehrenamtlich für die Integration von Flüchtlingen engagiert. Träger der Initiative sind neben der Evangelische Versöhnungsgemeinde Mitglieder von Vereinen und Arbeitskreisen aus Ziegelhausen. Mitwirken können alle Interessierten – unabhängig von einem kirchlichen oder religiösen Hintergrund.
 
„Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft Kleingemünder Straße, sind Menschen, deren Asylantrag bereits erfolgreich abgeschlossen wurde oder die seit mehr als 24 Monaten in der vorläufigen Unterbringung in Heidelberg gelebt haben“, erklärt Thomas Wellenreuther, Flüchtlingsbeauftragter der Stadt Heidelberg. Ein Vorteil sei, so Wellenreuther, dass diese Menschen bereits die deutsche Sprache und hiesige Lebensgewohnheiten kennengelernt hätten. Deshalb sei vorrangiges Ziel der Stadt und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort, vor allem in den Bereichen der Integration im Stadtteil zu unterstützen.