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Logo: Pressestelle des Jahres 2016 - Die Auszeichnung des Bundesverbandes Deutscher Pressesprecher

Pressestelle des Jahres
Die Stadt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Politik/ Verwaltung für Kommunikationsarbeit zum Thema Menschen auf der Flucht. Eine Fachjury würdigte die transparente und bürgernahe Informationspolitik der Stadt. mehr dazu

#HolDenOberbürgermeister: Prof. Würzner besuchte Kochprojekt zur Integration von Flüchtlingen

Wie können Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, gut und schnell integriert werden? Über diese Frage haben sich die vier Initiatoren des Projekts „Sindbad“ Gedanken gemacht. Ihre Antwort: mit einem Kochprojekt, bei dem sich Geflüchtete und Einheimische näherkommen, sowie der Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Initiative möchte daher nun ein Restaurant eröffnen, dessen Belegschaft größtenteils aus Geflüchteten besteht. Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat das Projekt am 15. Juni 2018 besucht. Die Initiatoren von „Sindbad“ um die Brüder Vincent und Anselm Hartung hatten mit ihrem Vorschlag „Essen, das verbindet“ in der jüngsten Abstimmungsrunde von #HolDenOberbürgermeister mit 102 Stimmen den größten Zuspruch erhalten.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner steht mit Köchen und Organisatoren in der Küche des Olympiastützpunktes
Kochten gemeinsam orientalische Spezialitäten: Koch Manaf Alkanj, Initiator Anselm Hartung, Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Koch Ammar Koka, Prof. Dr. Katja Rade, Rektorin der SRH-Hochschule, Bernd Küppers vom SRH-Gründer-Institut, Thomas Bösinger, Geschäftsführer der GVO Cateringkultur GmbH, und Initiator Vincent Hartung. (Foto Dittmer)

Beim Besuch in der Küche des Olympiastützpunktes – hier kocht „Sindbad“ bis zum Bezug eigener Räume – sprach Oberbürgermeister Prof. Würzner mit den Initiatoren darüber, wie eine nachhaltige Integration von Menschen auf der Flucht gelingen kann und vor welchen Herausforderungen junge Unternehmensgründer stehen. „Sindbad“ wurde von Studierenden der SRH-Hochschule gegründet und bietet als Caterer syrische Küche an. Das Projekt wird durch das SRH-Gründer-Institut unterstützt.

Zuvor hatte Prof. Würzner bereits gemeinsam mit Prof. Dr. Katja Rade, Rektorin der SRH-Hochschule, und Koch Ammar Koka die orientalische Spezialität Hummus zubereitet. Der Syrer war vor der Flucht nach Deutschland in seiner Heimat als Mathematik-Lehrer tätig und führte ein eigenes Restaurant. Das Team hat insgesamt bereits vier geflüchtete Köchinnen und Köche aus dem arabischen Raum für sich gewinnen können.

„Sindbad ist ein tolles Projekt von jungen Menschen, die sich mit Unterstützung des SRH-Gründer-Instituts selbstständig machen und Geflüchteten mit einer Arbeitsstelle eine Perspektive bieten. So viel Engagement verdient Unterstützung“, sagte Oberbürgermeister Prof. Würzner. Die Stadt Heidelberg unterstützt die Integration von Menschen auf der Flucht auf vielfältige Weise – unter anderem über das Amt für Soziales und Senioren sowie das Amt für Chancengleichheit, das Job-Speed-Dating für Geflüchtete oder regelmäßige Beratungen zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse anbietet. Für Gründerinnen und Gründer stehen etwa das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bürgerinnen und Bürger können Projekte einreichen und darüber abstimmen

Unter www.holdenoberbuergermeister.de und – für englischsprachige Teilnehmer – www.getthemayor.com haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, eigene Themen und Projekte ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und den Terminkalender von Heidelbergs Stadtoberhaupt mit zu beeinflussen. Jeden ersten Freitag im Monat wird das Projekt mit den meisten Stimmen gekürt – das nächste Mal wieder am Freitag, 6. Juli 2018. Das Siegerprojekt muss mindestens 100 Stimmen erhalten haben. Es wird anschließend nach einer Terminvereinbarung von Prof. Würzner besucht.

Weitere Infos:

Foto zum Download

(created on 25. June 2018)