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Logo: Pressestelle des Jahres 2016 - Die Auszeichnung des Bundesverbandes Deutscher Pressesprecher

Pressestelle des Jahres
Die Stadt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Politik/ Verwaltung für Kommunikationsarbeit zum Thema Menschen auf der Flucht. Eine Fachjury würdigte die transparente und bürgernahe Informationspolitik der Stadt. mehr dazu

Stellungnahme zu ZDF-Sendung „maybrit illner“ am 21. April 2016

Die Journalistin Maybritt Illner hat am vergangenen Donnerstag, 21. April, im ZDF in ihrer Talkrunde zum Thema „Angst vor der Parallelgesellschaft – Kann Deutschland Integration?“ den Heidelberger Stadtteil Emmertsgrund (neben Kaiserslautern Asternweg, Bremen Vahr und Pforzheim Haidach) als ein Beispiel für Stadtviertel genannt, die als soziale Brennpunkte bekannt sind. „Und hunderttausende Flüchtlinge, die derzeit noch in Turnhallen leben, werden in absehbarer Zeit genau dort landen“, so die Moderatorin.

Dazu sagte Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Ich möchte klarstellen, dass in Heidelberg genau das Gegenteil der Fall ist. Heidelberg setzt ganz bewusst auf die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in überschaubaren Einheiten in allen Stadtteilen. Genau weil wir keinen Stadtteil mit der Integration von Flüchtlingen einseitig belasten wollen, gehen wir diesen Weg und haben 14 Standorte für Flüchtlingsunterkünfte in den Stadtteilen in Planung.
 
Wie absurd die Aussage von Frau Illner ist, zeigt sich schon daran, dass gerade im Emmertsgrund kein Standort für eine Flüchtlingsunterkunft geplant ist. Bei der vorläufigen Flüchtlingsunterbringung wird der Stadtteil komplett ausgenommen bleiben. Bei der Anschlussunterbringung werden dort aktuell weniger als zehn Wohnungen für Flüchtlinge genutzt und wir haben nicht vor, diese Zahl nennenswert zu steigern.
 
Den Heidelberger Emmertsgrund mit bundesweit bekannten Brennpunktvierteln in einen Topf zu werfen, halte ich zudem für eine journalistische Fehlleistung, die den Qualitätsstandards eines ZDF alles andere als angemessen ist. Ich werde mich hierzu auch an den Chefredakteur des ZDF wenden.“

(Erstellt am 25. April 2016)