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Logo: Pressestelle des Jahres 2016 - Die Auszeichnung des Bundesverbandes Deutscher Pressesprecher

Pressestelle des Jahres
Die Stadt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Politik/ Verwaltung für Kommunikationsarbeit zum Thema Menschen auf der Flucht. Eine Fachjury würdigte die transparente und bürgernahe Informationspolitik der Stadt. mehr dazu

Registrierungszentrum auf Patrick Henry Village soll ein weiteres Jahr verlängert werden

Gemeinderat gibt Stadtspitze grünes Licht für Aufnahme der Verhandlung mit dem Land

Der Gemeinderat hat am 28. April 2016 der Verwaltung grünes Licht gegeben, mit dem Land Baden-Württemberg über die Verlängerung der Nutzung von Patrick Henry Village (PHV) als Landesregistrierungszentrum für Flüchtlinge zu verhandeln. Die derzeitige Vereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg zur Nutzung von PHV läuft am 30. April 2016 aus. 

Folgende Eckpunkte soll die Verwaltung in die Verhandlungen mit dem Land einbringen:

  • Die Stadt stimmt der Nutzung von PHV als Registrierungszentrum des Landes um ein weiteres Jahr bis 30. April 2017 zu.
  • Die Belegung soll 1000 Personen, in Notfällen maximal 2000 Personen betragen.
  • Das Land ermöglicht und unterstützt die Stadt beim Ankauf und der städtebaulichen Entwicklung von PHV.
  • Die Stadt wird für die Dauer des Betriebs des Registrierungszentrums weiter von der Aufnahme von Flüchtlingen befreit.
     

Zum Hintergrund

Im Dezember 2014 hat das Land in Patrick Henry Village (PHV), ein Winternotquartier für die Erstaufnahme von Flüchtlingen in Betrieb genommen. Dem hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 13. November 2014 zugestimmt. Im Frühjahr 2015 trat das Land an die Stadt mit der Bitte um Verlängerung der Nutzung heran, da sich die Flüchtlingssituation weiter verschärft hatte. Auch diesem Wunsch stimmte der Gemeinderat zu, die entsprechende Vereinbarung mit dem Land wurde am 24. Juli 2015 vom Land unterschrieben. Mittlerweile hat sich PHV zu einem zentralen Registrierungszentrum des Landes entwickelt. Dort werden mehrere Schritte des Registrierungsprozesses an einem Ort gebündelt: die Flüchtlinge werden innerhalb kurzer Zeit registriert und gesundheitlich untersucht, außerdem stellen sie vor Ort bei einem Mitarbeiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihren Asylantrag. Flüchtlinge mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit werden anschließend von PHV aus an die Kommunen weiter verteilt, Flüchtlinge mit einer geringen Bleibewahrscheinlichkeit werden in eine der bisherigen Erstaufnahmestellen des Landes verlegt.

Weitere Infos

www.heidelberg-fluechtlinge.de 

(Erstellt am 29. April 2016)